Ein kritischer Blick auf die eigene, sog. Lesben"szene". Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle geistige Verstörungen die nach Konsum unseres Blogs auftreten können.

Für Tumblr-Fremde: Dies ist ein Blog, d.h. die aktuellsten Einträge stehen oben. Zum Anfang gehts hier.

Mush(s) online
Lieblingsposts | Einreichen| Anschreiben | Index |Beantwortete Fragen|Facebook

Text

Aaachja, das neue Semester hat begonnen. Für mich auch gleich an einer neuen Uni (HHU), weil ich einfach mal nen Studiengang-/Tapetenwechsel brauchte. Das bedeutet natürlich auch, dass mich neue Gesichter erwarten.

Während ich an meiner letzten Uni (KMU) jeden Morgen das Gefühl hatte, 5 Jahre in die modische Vergangenheit zu reisen, begegnen mir an der neuen überwiegend snobbige lackschuhtragende Kerlchen, die höchstwahrscheinlich von Mutti eingekleidet werden, um als bestgekleidetster BWL-Student des Monats gewählt zu werden; sowie Girlies in schwarzen Strumpfhosen und Pseudo-Uggs. Grade in meinem Studiengang hätte ich mit mehr Nerds gerechnet, und vorallem mit mehr Lesben, die auch nach Lesben aussehen. An meiner vorherigen Uni war es so leicht, die Mädels vom anderen Ufer auszumachen, anhand der Schlabberklamotten, komischer Frisuren oder dem klassischen 90er Look: Dreads, Nasenpiercing, Tanktop, Cordhose (natürlich in Erdfarbtönen) und dicke Boots.

Jetzt allerdings hab ich den Eindruck, dass zumindest optisch ein enormer Schwulenüberschuss herrscht. Das mag vielleicht daran liegen, dass alle von sich/Mutti aus overdressed sind, oder die Schwulen geben in Sachen Mode einfach den Ton an und schüchtern den Rest ein, sodass sich alle anpassen. Schließlich will ja niemand negativ auffallen und zum Opfer schwulen Gespötts werden…

Bisher hab ich grade mal eine eindeutige Lesben entdecken können (weite khakifarbene Hose; grüner Kapuzenpulli; kurze, wuschelige, blondierte Haare, schwere Armbanduhr, männliche Gestik) und komme mir ziemlich einsam vor. Ok, ich bin jetzt auch keine, deren Optik laut HOMO in die Welt schreit, aber ich bin längst nicht so ein Modepüppchen wie der Rest der Studentinnen (ich trage: Vans, Skinnies, T-Shirt (AUS DER FRAUENABTEILUNG!!), Kapuzenjacke aus dünnem Stoff). Vielleicht werde ich auch nicht erkannt?

Nunja, die Frage, die sich mir stellt, ist eben: Versteckt ihr euch, oder gibt es euch einfach nicht?

von Mush No.2

Text

(via justforthosewhocare)

Quelle: dazzlingscene

Ich weiß grad nicht, wo “amüsant” aufhört und “traurig” anfängt. So naiv und von sich selbst überzeugt kann doch kein Mensch dieser Erde sein, oder?
Ich bin natürlich noch mit meiner Freundin zusammen, halte nichts von Sex mit Duschköpfen und nutze auch nicht das Geschlecht meines besten Freundes aus, um mich bei Homophoben und Altnazis beliebt zu machen.

Ich weiß grad nicht, wo “amüsant” aufhört und “traurig” anfängt. So naiv und von sich selbst überzeugt kann doch kein Mensch dieser Erde sein, oder?

Ich bin natürlich noch mit meiner Freundin zusammen, halte nichts von Sex mit Duschköpfen und nutze auch nicht das Geschlecht meines besten Freundes aus, um mich bei Homophoben und Altnazis beliebt zu machen.

(via tegon)

Quelle: 5271

Text

Da nimmt man sich einmal vor, den Samstag zuhause zu verbringen, weil man den fettesten Pleitegeier ever überm Kopf kreisen hat und dann endet man 2 Anrufe später nicht in Zwegats Sendung, sondern doch wieder betrunken in zwielichtigen Kreisen.

Ich bin eine verdammte Marionette, eine willenlose Hülle ohne eigene Meinung. Zumindest fühl ich mich so, wenn die Lockrufe von Mush No.1 und Mush No.22 auf mein Gehör treffen. Ich weiß, es verheißt nichts Gutes, wenn wir drei uns vornehmen, den Laden sprengen und doch lass ich mich immer wieder drauf ein…

19:00, ich mach mich auf den Weg zur nächsten Pfandannahmestelle, um wenigstens das Geld für den Parkplatz am Bahnhof zusammenzukriegen, stell meine Rennsemmel anschließend da ab und schmeiß mich erwartungsschwanger in den Zug. Wie beim letzten Mal breitet sich unweigerlich ein Grinsen aus, das ich zu unterdrücken versuche, weil die restlichen Leute in meinem Abteil mich sonst wahrscheinlich für nen Psychopathen halten, der gleich aufsteht und irgendwas Dummes anstellt. Mein Grinsen gewinnt und bleibt, ich starre auf mein Handy und tue beschäftigt. Mir fällt ein, dass ich Bier im Rucksack hab. Ich fische also ne Weile drin rum, bis ich mein Beck’s Green Lemon finde. Mit dem Zischen des Öffnens ernte ich den ersten missbilligenden Blick des biederen Familienvaters, der seinen Kids eine Sitzreihe weiter die Welt erklärt. Ich tu so, als würd ich davon nichts mitbekommen, nippe zwei, drei mal und gucke wieder auf mein Handy. Die restliche Fahrt geht dank dem Bier recht flott rum und ich sprinte zum Haupteingang, wo Mush No.1 auf mich wartet. Von da aus gehts zu Mush No.22, die sich für den Abend allen Ernstes der Nüchternheit verschrieben hat. Allerdings nimmt sie meine vorausgegangene SMS (“Wir betrinken uns wie die letzten Motherfucker”) sehr ernst und tischt auf, was der Kühlschrank hergibt. Was da is, muss runter. Ich erbarme mich und geb mich dem Tetrapak-Wein hin, den ich vor geraumer Zeit dummerweise selber mal angeschleppt und bei ihr gebunkert hab. Damit nicht genug, da muss noch saurer Apfel hinterher und wasweißichnichtnochalles. Tja, was man verspricht, muss man halten.

Während der 10minütigen Fahrt sammelt sich alles in meiner Blase, ich bin kurz vorm Implodieren und geh wahrscheinlich schon komisch, bin aber zu betrunken, um das wirklich wahrzunehmen. Mush No.1 hat das selbe Problem und sprintet vor. Ich trotte mit Mush No.22 hinterher, wir treffen Freunde von ihr und halten an. Wenn ich auf die Toilette muss, werd ich quängelig, da könnt ihr jeden fragen, der mich kennt. Aber wenn ich betrunken bin und auf die Toilette muss, dann wirds richtig ätzend. Ich geb mir trotzdem alle Mühe, mich zusammenzureißen, mime den Kasper und kündige an, die kommende Nacht nicht in der verdammten Ritze zwischen den Matratzen zu verbringen. Nach 10min gehts endlich weiter und wir kommen an. Mush No.1 steht oben, zusammen mit den Mushs No.4a und 4b, sowie No.5; ich winke und zeige nach unten, renn an ihnen vorbei und schaffs in guter alter DB-Manier mit vornehmer Verspätung, aber trotzdem irgendwie rechtzeitig. Um 20l erleichtert, aber keinen Deut nüchterner geh ich die Mush-Gang begrüßen und wir machen uns runter in den Discoflumms-Bereich, wo sich der tanzwütige Pöbel aufzuhalten pflegt.

Soweit ich mich erinnern kann, wende ich mich mit folgenden Worten an Mush No.4b “Is hier irgendwas, weswegen es sich gelohnt hat, hierher zu kommen?” -“Ich glaub, ich muss dich enttäuschen.” Verdammt! Just in dem Moment schiebt sich mir was ins Blickfeld… Oh, warte mal… Na, wer bist du denn? Ich beäuge sie kritisch, sie mich auch. Lässig wie ich bin lass ich nicht durchblicken, dass ich zu schüchtern bin, um rüberzugehen und mach einen auf Komm doch rüber, wenn DU dich traust. Es bleibt bei den Blicken, aber die häufen sich. Sie sitzt mitten im Raum, demonstrativ, sie will gesehen werden. Von mir, wahrscheinlich nicht nur, aber eben auch von mir. Sie guckt unablässig, zündet sich eine Zigarette an und pustet den Rauch cooler aus als James Dean und der Marlboro-Cowboy es je gekonnt hätten. Mush No.1 bekommt natürlich alles mit und versucht, mich in die Richtung zu schubsen. Wir stehen locker 5min da und diskutieren, wer sie nun anspricht. Wir wollen beide, aber keine von uns traut sich. “Soll die doch kommen, die guckt doch genauso interessiert rüber!” Damit ist die Sache dann auch gegessen. Bei genauerer Überlegung fällt mir ohnehin auf, dass das Cowgirl mit seiner kilometerlangen blonden Mähne sowieso nur deshalb so interessant ist, weil es sich eben vom restlichen Optik-Präkariat vor Ort abhebt. Außerhalb des Schuppens wär sie mir also gar nicht erst aufgefallen.

Mush No.1 jedoch checkt mein abflauendes Interesse nicht und geht zu Mush No.5, die im Puff als Thekenschla…kraft arbeitet, sprich: sie kennt alles, was Rang und Namen hat. “Ey, wer is dat?” Mush No.5 nennt den Namen, ich verstehe unter dem Gewummer vom Lady-Gaga/Backstreet-Boys-Mash-Up nix, seh aber, dass Mush No.1 grinst und irgendwie das Gesicht verzieht. Sie kommt lachend zu mir und meint “Boah, gut, dass wir nicht hin sind. Die heißt Chantal*!” (*Den Namen haben wir entsprechend geändert, aber ihr richtiger ist natürlich nicht minder aussagekräftig über ihre soziale Herkunft) “Puh, nochmal Glück gehabt und ner Assibraut entgangen!” Die eigentlichen Assibräute sind wir, weil wir ein solches Denken an den Tag legen, aber sagen wir an dieser Stelle einfach, dass bei uns mit dem Suff auch das von mir eigentlich zutiefst verpönte Schubladendenken einhergeht. Tut mir Leid, aber manchmal macht das eben einfach Spaß.

Jetzt, wo ich den Namen weiß, juckt es mich natürlich in den Fingern, die Gute anzusprechen und mal anzutesten, ob sie ihrem Namen wirklich gerecht wird… Mush No.22 funkt dazwischen: “Los, es is spät! Ich hab Hunger, wir fahren jetzt!” Ich kann das Loch in meinem Magen nicht leugnen und hätte wahrscheinlich eh noch ewig gezögert, bis ich letztenendes dann doch nicht zu Chantal hin wär, also bin ich ohne zu murren mit raus. Die Kirmes im Kopf ist natürlich immer noch volle Möhre zugange und Mush No.22 scheint sich sichtlich über mich und Mosh No.1 zu amüsieren. “Ihr seid schlimmer als Kleinkinder!” Dadurch zu neuen Schandtaten angetrieben rennen wir los wie die Blöden und gröhlen Traum von Amsterdam. Dummerweise kann keine von uns den Text außer dem Refrain, aber das tut unserer Laune keinen Abbruch. Brüllen wir eben den selben Scheiß immer und immer wieder, wen juckt das schon?

10min Fahrt bis zum McAss, dead on arrival. Mein Pegel ist fast schlagartig gen null gesunken. Wir stehen an, und mit uns Leute, die tatsächlich noch dichter sind als wir es den Abend über gewesen sind. Was ne Gaudi, hier will ich nachts nicht arbeiten. Der Big Classic Cheese ist ein Monster von einem Burger. Sollte ich je neue Felgen brauchen, nehm ich einfach 4 von den Dingern. 2 Tische weiter sitzen 3 Kerle und ein Mädel. Der betrunkenste von allen schmeißt mir sein Burgerpapier über und entschuldigt sich 3 min später. Sein Promillestatus rechtfertigt die Reaktionszeit. Ich winke nur ab, bin eh nicht auf Stress aus. Er ruft mir irgendwas zu, ich antworte, wir unterhalten uns durch den ganzen Raum. Scheint niemanden zu stören, sind ja eh alle dicht. Die meisten zumindest.

Er steht auf, kommt rüber und klaut sich ein paar Pommes von mir. Dann guckt er Mush No.22 an, was ihm offenbar einiges abverlangt, genauso wie das ziel(un)sichere Greifen in meine Pommestüte, sowie das Stehen ohne sich abzustützen, und meint “Ey, der Kerl da in Schwarz, der findet dich süß! Wär der nix für dich?” Bevor sie zu Wort kommt, platzt es aus mir raus “Sorry, Junge. Du bist hier falsch. An dem Tisch sitzen 3 gottverdammte Lesben!” -“Wirklich? Ich mein… mich stört das nicht! Ist aber schade für ihn!” und zeigt auf den Kerl in Schwarz, der verlegen und ein bisschen enttäuscht grinst. Er dreht sich um und brüllt im Gehen “Leeeeesbeeeeeeeeen! Die habens selber zugegeben!” Ich muss über soviel Blödheit lachen, Mush No.22 grinst auch nur unbekümmert und Mush No. 1 wirkt leicht genervt, weil sie sich einfach nur ihren Burger reinpfeifen und dann verschwinden will… Restaurant zur goldenen Möwe verlassen, ab nach Hause.

Der Abend war an und für sich recht unspektakulär, aber doch irgendwie anstrengend. Ach, und dreimal dürft ihr raten, wo ich geschlafen habe und wie jetzt mein neuer Spitzname lautet…

Mush No.2

Text

Wird nach Belieben erweitert, gern auch mithilfe eures kreativen Inputs.

Sex: wegmachen, (weg)bummen, (weg)fläzen, (weg)knallen, (weg)bollern, (weg)duppen, (weg)knattern, (weg)knüppeln, in die Laken/Matratze hauen/scheuern/deuen/donnern, ins Lattenrost einmassieren, den Nagel auf den Kopf treffen, entsaften, Pflaumenmus machen, Ed von Schleck, bangen, deuen, scheuern, bürsten, schrubben, mal ordentlich zwischen die Schenkel hauen…

Vagina: Mu, Liebesdreieck, Glücksorakel, Pink Panther, rosa Pflaume, BuGa (Bundesgartenschau, für ein besonders haariges Exemplar), Glücks-/Lustgrotte, Dose …

Flirten: blickficken, schaufeln, antesten, …

Frau: Girl, Chick, Olle, Objekt der Begierde/von Interesse, Blickmagnet, ‘ne [insert Zahl von 1-10 here], …

Text

Mit Julia bekommt das Wort Sexappeal eine völlig neue Dimension. Sie ist jung, verrucht und es scheint so als könne sie jeder Frau auf diesem Planeten den Kopf verdrehen. Warum? Na, weil sie es kann und auch immer wieder schafft. Man kann nicht genau sagen, was sie ausmacht, ob es nun ihre atemberaubenden haselnussbraunen Augen sind, ihre Art unerreichbar zu wirken oder ihr verdammt heißer Arsch. Und eigentlich spielt das auch alles keine Rolle, denn sie ist schlichtweg ein Buch mit sieben Siegeln, das von allen gleichermaßen gehasst wie angehimmelt wird. Ihre Nähe ist unerträglich, ständig ringt man mit sich selbst. Ein, zwei Augenblicke Unaufmerksamkeit und man ertappt sich dabei, wie man ihr immer näher rückt; das Herz gerät außer Kontrolle, vom Atemmechanismus ganz zu schweigen. Am Schlimmsten sind ihre zufälligen Berührungen, im Vorbeigehen, wenn sie sich nach etwas streckt und einen streift. Sie hinterlassen nicht nur einen wohligen Schauer oder eine lapidare Gänsehaut, nein, es entstehen Brandblasen und Narben von deren Erinnerung man noch nächtelang zehrt und sich wünscht, es wäre nicht nur dabei geblieben.

Sie ist auch eine dieser Singlefrauen, die ungern alleine schlafen, so dass man hin und wieder bei ihr im Bett landet – natürlich nur um ihr beim Schlafen Gesellschaft zu leisten. Zu all den Frauen, die sich regelrecht um sie prügeln, gehören auch zwei Freundinnen: die leicht schüchterne Liz und die extrovertierte Roxy.

Text

Roxy ist Anfang 20, betreibt (Matten-)Sport mit Leidenschaft und sprüht geradezu vor Energie. Ein Blick in ihre smaragd-grünen Augen, dazu ihr aufreizendes, süffisantes Grinsen, und das Feuer ist entfacht. Ihr Selbstbewusstsein scheint größer als sie selbst, was bei einer Größe von knapp 1,61m auch nicht wirklich schwierig ist. Gerade frisch getrennt, sucht sie sich jedes Wochenende zwei bis drei Opfer in einschlägigen Bars und mit einer Trefferquote von 75% nennt sie sich zurecht Die Kläranlage. Zielsicher entert sie Clubs und Bars, lehnt sich lasziv an Tresen, lässt den Blick schweifen… Sollte er sich mit dem einer interessanten, bevorzugt blonden und vollbusigen, Dame treffen, senkt sie den Kopf, hebt die Augenbrauen und grinst so verwegen durch den Raum, dass die Temperatur schlagartig um 20°C steigt.

Alles Fassade. Die schnellen Nummern sind weniger als reiner Spaßakt, sondern als Ablenkung vom Trennungsschmerz gedacht, ihr Grinsen aufgesetzt und die Augen schreien bei genauerem Hinsehen vor Schmerz. Was Roxy fehlt, sich aber nicht eingesteht, sind Halt, Sicherheit und Geborgenheit, die sie zur falschen Zeit am falschen Ort sucht und zusammen mit ihrer Ex-Freundin verlor.

Text

Liz, eine adrette junge Frau, die ihr Haar mal offen und mal zu einem Zopf gebunden präsentiert. Sie trägt ihr Haar eigentlich gerne offen, denn es betont ihre Weiblichkeit und bildet außerdem eine schöne Kontur, wie sie findet. Dennoch passiert es manchmal, dass sie sie von jetzt auf gleich äußerst hastig zu einem Zopf zusammenbindet. Ihre Lieblingsfarbe ist Schwarz. Das macht sich hauptsächlich in ihrem Kleidungsstil bemerkbar, der daher recht eintönig ausfällt. Wenn sie wollte, könnte sie jeden Tag auf eine andere Beerdigung gehen. Obwohl sie relativ klein ist, Rehaugen hat und auch sonst eher schüchtern und unschuldig wirkt, trinkt sie am liebsten einen guten, intensiven Whisky. Ob sour, on the rocks, mit Cola oder pur, das ist ihr egal - nur gut muss er sein. Manchmal könnte man fast annehmen, sie sei eine dieser Frauen, die heimlich auf Whisky-Proben oder gar /-Touren fährt, um einmal alles durchzutesten und dann volltrunken irgendwelche reichen Frauen abzugreifen. Wo wir schon bei dem Thema Frauen wären: Lynn ist Lesbiarin durch und durch. Die Liebe zu Frauen endeckte zwar sie im Vergleich erst relativ spät, doch umso eindringlicher (im wahrsten Sinne des Wortes). Ihre erste Freundin Luna, eine blutjunge mittelbusige Blondine, und sie liebten sich täglich von früh bis spät. Sie konnten die Finger kaum voneinander lassen und auch sonst gingen sie Hand in Hand durchs Leben. Leider musste Lynn schnell merken, dass in der Lesbenwelt Beständigkeit nur eine schöne Ideologie ist und mit der Wirklichkeit wenig zutun hat, erstrecht in diesem zarten Alter.