Intertoleranz in der vermeintlich toleranten Homowelt, die gerade das selber von allen Seiten so dringend fordert. Ja, genau sowas hatte ich überlegt abschließend zu schreiben.
Das, was ich geschrieben habe, ist auch mein voller Ernst; es ist mein persönliches Denken & Empfinden & ich schäme mich dessen nicht. & dass man seine Haare kurz tragen muss, um irgendwie Anerkennung & seine Berechtigung bei uns zu finden, kann ich nicht bestätigen. Ich selber habe auch lange Haare, trage Röhrenjeans & ‘ne coole Tunika wirst du durchaus auch in meinem Schrank finden. Trotzdem & das spielt sicher auch eine Rolle, wurde ich schon des Öfteren - auch von irgendwelchen Kerlen - als Fußballerin identifiziert & kann mir folglich eine “coole”, sportlich, lässige & lesbische Wirkung nicht absprechen. Da liegt wohl irgendwo der Knackpunkt, in der Ausstrahlung, in der Verhaltenweise & in der Gesellschaft. Ihr seid eben irgendwie nicht so wie “wir” & das spürbar & offensichtlich. Kann sein, dass es uns Angst macht, dass wir uns in irgendeiner Form von euch bedroht fühlen, unsere “ach so tolle” L-World in Gefahr sehen & dass wir womöglich irgendwann dadurch “unsere” Berechtigung verlieren, da wir einfach nicht mehr ernstgenommen werden. Ja, ich denke, dass wir auch erst dann ernstgenommen wurden, als wir klare Grenzen gezogen haben, auch optisch & dass auch die Männer dieser Welt es so hingenommen haben. Ihr könntet eventuell alles wieder ins Wanken bringen, da ihr scheinbar weder bei den Männer noch den LezGirls in eurer Orientierung/Liebe/Lebensweise anerkannt seid. Vielleicht kommt das so hin.
Im Übrigen war meine erste Freundin wohl der Ingebriff von mädchen-/tussihaft. Sie hatte sowohl vor als auch nach mir ausschließlich Freunde & ich reihe mich als einziges Mädchen in diese Historie ein.
Meine Haltung besteht also aus gemachten Erfahrungen, aber auch vielen Vorurteilen.
/MushNo1
-
iamthesweetesttaboo hat diesen Eintrag von clitburger gerebloggt
-
von clitburger gepostet
