Ein kritischer Blick auf die eigene, sog. Lesben"szene". Wir übernehmen keine Haftung für eventuelle geistige Verstörungen die nach Konsum unseres Blogs auftreten können.

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Posts Tagged: lesben

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Was sind denn eure Lieblingsklischees?

Äußerlich:

  • kurze Haare (oder der Bieber)
  • G-Star Raw (wahlweise auch Jack & Jones)
  • breit wie hoch
  • ungepflegt
  • Camouflagehosen

Hobbies:

  • Fußball gucken
  • Fußball spielen
  • Rugby
  • bei Lesarion verzweifelt die große Liebe suchen
  • Pöbeln
  • Saufen

Charakteristika:

  • laut
  • schlampig
  • jede hatte mal mit jeder
  • bindungsunfähig
  • ungebildet/dumm
  • plump
  • männlich
  • aggressiv
  • faul (meistens arbeitslos)

Fallen euch noch mehr ein? Worüber regt ihr euch so auf?

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Meine bescheidene Empfehlungen:

Know-This-X
Mundsprudel
regarde-le-ciel
fyeahgerbils
Zeitkasten
Stressfaktor

von Mush No.2

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Wen genau wundert es eigentlich, dass Lesben in der Gesellschaft so verpöhnt sind und belächelt werden? Habt ihr euch mal angeguckt, wer uns in den Medien repräsentiert? Da wäre zum Beispiel Hella von Sinnen, die wohl allen bekannt sein dürfte. Ungeachtet ihres Privatlebens suggeriert sie mit ihren öffentlichen Auftritten, dass alle Lesben fettleibig und laut sind, sowie einen äußerst fragwürdigen Geschmack in Sachen Kleidung haben. Gleiches gilt für Beth Ditto, die zwar in der Modewelt großes Ansehen genießt, deren Auftreten vom Durchschnittsbürger jedoch auf offener Straße auch mit Stirnrunzeln quittiert wird. Gut, die beiden verdienen ihr Geld mit ihren Images, aber was ist zum Beispiel mit diesen beiden hier? Mein Lieblingssatz aus dieser Mitten im Leben-Folge: “Mit gewaschenen Haaren und Schminke im Gesicht kann Nadine in Lesbenkreisen nicht punkten.” Muss ich dazu noch was sagen, oder könnt ihr euch den Rest selber denken? Vorallem Nadines Partnerin Nicole glänzt mal wieder mit allen Klischees, die es so gibt: sie wirkt äußerst debil, infantil, maskulin und unhygienisch (wie auch der Rest der Familie). Schön, sie wird von Nadines Familie als vollwertiges Mitglied aufgenommen, das muss man ihnen lassen. Aber diese Geisteskranken sind nur eins von vielen Beispielen in den Medien (überlegt mal genau, wie die Lesben aussehen, die bei We are Family, Frauentausch oder anderen sog. “Hartz IV”-Sendungen gezeigt werden) die dafür sorgen, dass auch die “normalen Lesben” es in der Gesellschaft schwerer haben.

Kann sich also bitte bitte mal jemand Normales vor die Kamera stellen und versuchen, das Bild der Lesben wieder gradezurücken?

von Mush No.2

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Aaachja, das neue Semester hat begonnen. Für mich auch gleich an einer neuen Uni (HHU), weil ich einfach mal nen Studiengang-/Tapetenwechsel brauchte. Das bedeutet natürlich auch, dass mich neue Gesichter erwarten.

Während ich an meiner letzten Uni (KMU) jeden Morgen das Gefühl hatte, 5 Jahre in die modische Vergangenheit zu reisen, begegnen mir an der neuen überwiegend snobbige lackschuhtragende Kerlchen, die höchstwahrscheinlich von Mutti eingekleidet werden, um als bestgekleidetster BWL-Student des Monats gewählt zu werden; sowie Girlies in schwarzen Strumpfhosen und Pseudo-Uggs. Grade in meinem Studiengang hätte ich mit mehr Nerds gerechnet, und vorallem mit mehr Lesben, die auch nach Lesben aussehen. An meiner vorherigen Uni war es so leicht, die Mädels vom anderen Ufer auszumachen, anhand der Schlabberklamotten, komischer Frisuren oder dem klassischen 90er Look: Dreads, Nasenpiercing, Tanktop, Cordhose (natürlich in Erdfarbtönen) und dicke Boots.

Jetzt allerdings hab ich den Eindruck, dass zumindest optisch ein enormer Schwulenüberschuss herrscht. Das mag vielleicht daran liegen, dass alle von sich/Mutti aus overdressed sind, oder die Schwulen geben in Sachen Mode einfach den Ton an und schüchtern den Rest ein, sodass sich alle anpassen. Schließlich will ja niemand negativ auffallen und zum Opfer schwulen Gespötts werden…

Bisher hab ich grade mal eine eindeutige Lesben entdecken können (weite khakifarbene Hose; grüner Kapuzenpulli; kurze, wuschelige, blondierte Haare, schwere Armbanduhr, männliche Gestik) und komme mir ziemlich einsam vor. Ok, ich bin jetzt auch keine, deren Optik laut HOMO in die Welt schreit, aber ich bin längst nicht so ein Modepüppchen wie der Rest der Studentinnen (ich trage: Vans, Skinnies, T-Shirt (AUS DER FRAUENABTEILUNG!!), Kapuzenjacke aus dünnem Stoff). Vielleicht werde ich auch nicht erkannt?

Nunja, die Frage, die sich mir stellt, ist eben: Versteckt ihr euch, oder gibt es euch einfach nicht?

von Mush No.2